Kontrollstrukturen (Ablaufsteuerung)
Kontrollstrukturen dienen dazu den Ablauf eines Programms zu steuern. Das heißt: Die Anweisungen werden in der Reihenfolge, wie sie im Programmtext stehen, nacheinander - und zwar jede genau einmal - ausgeführt. Es ist jedoch notwendig, manche Anweisungen nur dann ausführen zu lassen, wenn gewisse Bedingungen erfüllt sind. Auch ist wichtig, die Ausführung einer Anweisung wiederholen zu lassen. Es gibt je nach Sichtweise 2 oder 3 Gruppen von Kontrollstrukturen, mit deren Hilfe sich alle theoretisch lösbaren Probleme in Programme umsetzen lassen.
Übersicht über die Kontrollstrukturen
- Sequenz
- Die Sequenz ist eine Folge von Anweisungen ohne jede Bedingung. Die
Anweisungen werden nacheinander ohne Wenn und Aber abgearbeitet. Bei
vielen Sprachen werden die Anweisungen durch ein Semikolon getrennt.
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- Verzweigung (Entscheidung, Auswahl)
- Bei dieser Kontrollstruktur werden Anweisungen nur dann ausgeführt,
wenn eine bestimmte Bedingung erfüllt ist. Die Schlüsselwörter
in vielen Programmsprachen dafür sind: if, then, else (wenn, dann,
sonst). Fälschlicherweise wird oft von einer if-Schleife gesprochen,
was aber falsch ist, weil es bei Verzweigungen keine Wiederholungsstrukturen
gibt. mehr...
- Schleifen (Wiederholungen)
- Mit Hilfe dieser Kontrollstruktur wird eine definierte Abfolge von Anweisungen wiederholt. Die Wiederholung kann erfolgen, solange eine Bedingung gilt, bis eine Bedingung eingetreten ist und bis die Anzahl der vorher festgelegten Wiederholungen erreicht ist. mehr...