Webseiten müssen möglichst klar strukturiert sein. "Ein gutes
Layout entsteht durch das Wechselspiel von leeren und gefüllten
Flächen. ... Der Text kann erst zur Geltung kommen, wenn er im
Kontrast zu einer nicht gefüllten Fläche steht." (internet
professional 11/2001 S. 30).
In der Praxis ergeben sich große Schwierigkeiten, weil HTML als
Auszeichnungssprache kein pixelgenaues Design vorsieht. Außerdem
stellen die jeweiligen Browser gleiche HTML-Anweisung unterschiedlich
dar und die Websurfer benutzen unterschiedliche
Bildschirmauflösungen.
Es gibt leider keine Patentrezepte. Drei grundsätzliche
Möglichkeiten zur Strukturierung einer Webseite sind zur Zeit
möglich.
| Frames |
| Vorteile |
Nachteile |
- festgelegte Seitenteile können ständig im Blick
gehalten werden
- änderungsfreundlich, weil wiederkehrende Elemente nur
einmal bearbeitet werden müssen
- ungewöhnliche Gestaltungen möglich
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- geringe Akzeptanz
- Probleme mit Suchmaschinen
- keine Verlinkung von einzelnen Seiten "Deeplinks"
möglich
- unterschiedliche Darstellung in Browsern bei komplexen
Strukturen
- langfristig ohne Zukunft
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| Beispiel: Möbelfabrik |
| Tabellen |
| Vorteile |
Nachteile |
- kaum Browserprobleme
- mit WYSIWYG-Editoren leicht zu erstellen
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- aufgeblähter Quellcode
- schwer auf Fehler zu überprüfen und zu verändern
- ungenau, nur mit Hilfe von Blind-Gifs möglich
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| schlechtes Beispiel: Süddeutsche
Zeitung |
| CSS-Layer (nicht
mit Netscape layer zu verwechseln) |
| Vorteile |
Nachteile |
- Einsparung von Quellcode
- anpassbar an verschiedene Ausgabegeräte
- leicht zu ändern
- einfacher logischer Aufbau
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- nicht für alle Browser geeignet, insbesondere nicht
für Netscape 4.X und IE 4.X
- mit WYSIWYG-Editoren im Moment nur eingeschränkt
nutzbar
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| Beispiele: Direktbank,
Aktion Mensch |
(Vgl. (11/2001 S. 30 ff.).
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