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Strukturierung von
Webseiten

Informatik
Johann Penon

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Webseiten müssen möglichst klar strukturiert sein. "Ein gutes Layout entsteht durch das Wechselspiel von leeren und gefüllten Flächen. ... Der Text kann erst zur Geltung kommen, wenn er im Kontrast zu einer nicht gefüllten Fläche steht." (internet professional 11/2001 S. 30). 

In der Praxis ergeben sich große Schwierigkeiten, weil HTML als Auszeichnungssprache kein pixelgenaues Design vorsieht. Außerdem stellen die jeweiligen Browser gleiche HTML-Anweisung unterschiedlich dar und die Websurfer benutzen unterschiedliche Bildschirmauflösungen.

Es gibt leider keine Patentrezepte. Drei grundsätzliche Möglichkeiten zur Strukturierung einer Webseite sind zur Zeit möglich. 

 
Frames
Vorteile Nachteile
  • festgelegte Seitenteile können ständig im Blick gehalten werden
  • änderungsfreundlich, weil wiederkehrende Elemente nur einmal bearbeitet werden müssen
  • ungewöhnliche Gestaltungen möglich
  • geringe Akzeptanz
  • Probleme mit Suchmaschinen
  • keine Verlinkung von einzelnen Seiten "Deeplinks" möglich
  • unterschiedliche Darstellung in Browsern bei komplexen Strukturen
  • langfristig ohne Zukunft
Beispiel: Möbelfabrik
 
Tabellen
Vorteile Nachteile
  • kaum Browserprobleme
  • mit WYSIWYG-Editoren leicht zu erstellen
  • aufgeblähter Quellcode
  • schwer auf Fehler zu überprüfen und zu verändern
  • ungenau, nur mit Hilfe von Blind-Gifs möglich
schlechtes Beispiel: Süddeutsche Zeitung
 
CSS-Layer (nicht mit Netscape layer zu verwechseln)
Vorteile Nachteile
  • Einsparung von Quellcode
  • anpassbar an verschiedene Ausgabegeräte
  • leicht zu ändern
  • einfacher logischer Aufbau
  • nicht für alle Browser geeignet, insbesondere nicht für Netscape 4.X und IE 4.X
  • mit WYSIWYG-Editoren im Moment nur eingeschränkt nutzbar
Beispiele: DirektbankAktion Mensch

(Vgl. (11/2001 S. 30 ff.). 
 

05. April 2006  

 Johann Penon