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Endliche Automaten
Einführung

Informatik
2. Kurshalbjahr
Johann Penon

[Informatik | Automaten]

Allgemein ist ein Automat ein technisches oder mechanisches Gerät, das zu einer Eingabe ein bestimmtes Ergebnis ausgibt. (Vgl. Duden Informatik, Mannheim 2001, S. 65) Beispiele für Automaten lassen sich im täglichen Umfeld häufig finden, z.B. Fahrkarten-, Getränke- Kaugummi-, Zigaretten- und Geldwechselautomaten. Auch Autopiloten und Roboter zählen zu den Automaten.

"In der Informatik bezeichnet man als Automaten vorwiegend mathematische Modelle von Geräten, die Zeichenfolgen verarbeiten und dabei Antworten geben, .." (Duden Informatik, Mannheim 2001, S. 65)

Eine andere Sichtweise stellt die Modellierung in der Vordergrund:

"Ein Automat ist ein Modell, dass zur Modellierung von vielen Problemen verwendet werden kann. Die Ursprünge für endliche Automaten kamen aus folgenden Anwendungsdomänen:

Biologie (McCollough & Pitts, "A logical calculus of the ideas immanent in nervous activity", 1943)

  • Modellierung des menschlichen Gehirns: Ein Gehirn besteht aus etwa 235 Neuronen (ca. 35 Milliarden), und es sollte möglich sein, den Zustand jedes Neurons durch einige Bits zu beschreiben.

Elektrotechnik (Mealy, "A method for synthesizing sequential circuits", 1955)

  • Entwurf von Schaltkreisen aus einer endlichen Zahl von Gattern, die nur einen von 2 Werten annehmen können.

Linguistik (Chomsky "Three models for the description of language", 1956)

  • Beschreibung von Grammatiken für die natürliche Sprache"

Quelle
Mit freundlicher Genehmigung von Dr. Christian Herzog und Prof. Bernd Brügge, TU München
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[Informatik | Automaten]

02. August 2005    Johann Penon