OSZ Handel I
Informatik
Internet
Das TCP/IP-Protokoll

Thomas Lingens

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Mit dem Begriff "Internet" wird die weltweite Vernetzung mehrerer Millionen Rechner bezeichnet. Über diese Rechnerverbindungen können Daten (z. B. elektronische Post) schnell und unkompliziert verschickt werden. Die Grundlagen dieses Netzes wurden in den 80er Jahren für das amerikanische Militär entwickelt. Die Idee war, dass für den Verteidungsfall eine Kommunikationsfähigkeit der unterschiedlichen und weit zerstreuten Behörden hergestellt werden sollte.

"Basisprotokoll" des Internet ist das TCP/IP-Protokoll. TCP/IP wurde entwickelt, um die Kommunikation unterschiedlicher Rechnertypen und Netzwerke zu ermöglichen. Es setzt sich aus zwei verschiedenen Protokollen zusammen, dem "Transmission Control Protocol" (TCP) und dem "Internet Protocol" (IP).

TCP/IP als Protokoll ist eigentlich nichts anderes als eine Sammlung von allgemein gültigen Regeln wie die Rechner mit ein- und ausgehenden Daten umgehen sollen.

Die zu übertragenden Daten, z. B.

werden von TCP in "handhabbare" Datenpakete aufgeteilt und einzeln an IP zur Übertragung übergeben:

Das IP versieht die "Datenpakete", die vom Sender auf die Reise geschickt werden, mit einer Adresse. Jedes Paket erhält sowohl eine Absender- als auch eine Zieladresse. (Alle Computer in einem Netzwerk müssen eine eindeutige Adresse haben, um miteinander kommunizieren zu können.) So steht beispielsweise 192.168.3.221 für einen Rechner des Oberstufenzentrums Handel I.

Für den Nutzer ist es uninteressant, welchen Weg die Datenpakete im Internet nehmen. Sie werden über so genannte "Router" (Verbindungsrechner mit Vermittlungsfunktion) automatisch verteilt, bis sie den Empfänger erreichen. Das TCP übernimmt dieses "Routing" (eng. Wegfindung). Das Protokoll versucht die schnellste Verbindung zwischen Sender und Empfänger zu nutzen. Dabei kann es vorkommen, dass einzelne Pakete einer Nachricht über verschiedene Kanäle zum Empfänger gelangen bzw. zu unterschiedlichen Zeitpunkten den Empfänger erreichen.

Um die Datenpakete beim Empfänger wieder in der richtigen Reihenfolge zusammensetzen zu können, werden sie jeweils mit einem so genannten TCP/IP-Header versehen:

Sequenznummer, Paketanzahl,
Paketnummer, Lebenszeit,
Sender-IP-Adresse
Empänger-IP-Adresse,

Daten


Letzte Änderung: 30. Mai 2005    Thomas Lingens

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