OSZ Handel 1mündliches Abitur |
Informatik
Aufgabenstellung
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- Kurzbeschreibung „SQL“
Aufgabe 1
(Aus dem 1. Semester)
Von einer Klasse „TListe“ sei folgendes bekannt:
...
const
MAXLISTENLAENGE = 300;
type
TListe =
class(Tobject)
private
LiLaenge :
integer;
LiPos :
integer;
Items :
array
[1..MAXLISTENLAENGE]
of Titem;
public
...
...
Spezifizieren Sie eine
Listenmethode „Append“ und implementieren Sie diese in Delphi.
Für einen Handelsbetrieb wird eine Datenbank
entwickelt, mit der u.a. Bestellungen von Artikeln bei Lieferanten erfaßt
werden sollen. Es kann sowohl ein Artikel bei mehreren Lieferanten bestellt
werden, als auch ein Lieferant mehrere Artikel liefern.
In einem ersten Ansatz liegt folgende Relation vor,
die sich bereits in der 1NF befindet.
Die
Abkürzungen bedeuten:
L = Lieferant
B = Bestellung
A = Artikel
BESTELLUNG
|
A-Nr |
A-Bezeich-
nung |
A-Listen-Preis |
A-Bestell-
menge |
B-Datum |
B-Liefer-
Termin |
L-Nr |
L-Name |
L-Ort |
|
10 |
Hose |
38,00 |
500 |
07.05. |
25. Woche |
20 |
Chan |
Peking |
|
10 |
Hose |
38,00 |
100 |
10.05. |
23. Woche |
22 |
Havlak |
Prag |
|
15 |
Hemd |
20,00 |
300 |
10.05. |
23. Woche |
22 |
Havlak |
Prag |
a)
Entwickeln
Sie ein normalisiertes Datenmodell (3NF) und bestimmen Sie notwendige
Schlüssel.
(Es
genügt völlig, wenn Sie Ihre Lösung in einer verkürzten Schreibweise der Tafel
veranschaulichen.)
b)
Notieren Sie
auf Ihrer Lösung ein SQL-Script, mit dessen Hilfe alle Lieferanten von Hosen
mit folgenden Detailinformationen ausgegeben werden können: Artikelnummer, Artikelbezeichnung, LiefNr,
LiefName, LiefOrt
Die Ausgabeliste sollte möglichst nach LiefNamen aufsteigend geordnet sein.
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Informatik
Erwartungshorizont
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·
Wesentliche Punkte der
Spezifikation werden vorgetragen. Sonderfall „volle Liste“ erkannt.
·
Spezifikation wird
korrekt implementiert.
Zusatzfrage:
Zusammenhang „Insert“ und „Append“.
(In welchem
Sonderfall könnte innnerhalb einer entsprechenden Implementierung die
„Append-Methode“ aufgerufen werden.)
·
Darstellung eines
normalisierten Datenmodells (nur 3. NF erforderlich)
Erläuterung (oder Def.) der Normalisierungsschritte 1NF - 3NF auf Nachfrage.
·
Begründung für
Normalisierung:
– Redundanzfreiheit,
– Vermeidung von Anomalien
– Auf Nachfrage können zwei Anaomalien durch Beispiele verdeutlicht werden.
·
Notiert Script an der
Tafel und kann seine Lösung erläutern.
v
Lösung Sachlich
vollständig und richtig
v
Aufbau und
Strukturierung der Darstellung;
v
Qualität der
Stoffbeherrschung
v
Freier, flüssiger,
verständlicher Vortrag (Wesentliches in den Vordergrund stellen.)
v
Zeigt dass er die
fachliche Denk- und Arbeitsweise beherrscht. (u. a. Fachsprache, Definitionen,
fachliche Zusammenhänge, Methoden, Prinzipien)
v
Weist an geeigneter
Stelle auf überfachliche Zusammenhänge hin.
v
Außerfachliche Kriterien:
-
Bei Lösungsproblemen die
Fähigkeit eigene Schwierigkeiten zu erkennen und zu erläutern.
-
Fähigkeit auf Einhilfen
und Einwände verständig einzugehen.
-
Bringt selbst
weitergehende Fragen in das Prüfungsgespräch ein.
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© 13. Dezember 2005 Hartmut Haertl |