OSZ Handel I

Microsoft Partnerschulprojekt
Benutzerkonzept

H. Härtl

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Benutzerkonzept

 

Unser Benutzerkonzept soll jedem einzelnen Benutzer unter Beachtung der unterrichtlichen Anforderungen möglichst umfassende und komfortable  Möglichkeiten der Systemnutzung bieten. Dabei soll sich jeder Benutzer grundsätzlich an jeder Arbeitsstation innerhalb der Domäne einloggen können und dabei immer den Eindruck haben, dass genau diese Workstation ausschließlich für ihn persönlich konfiguriert wurde.

 

 

Lehrerleute:

An unserer Schule unterrichten zur Zeit mehr als 250 Lehrerinnen und Lehrer.

Historisch haben sich dabei in den letzten 20 Jahren folgende Benutzergruppen herausgebildet:

  • Lehrerleute die im Rahmen Ihrer Unterrichtsvorbereitung den Rechner für Standardanwendungen (Office-Paket, EMail, Internet) benutzen und ansonsten den Rechner sporadisch als methodische Alternative bei bestimmten Lerninhalten einsetzten.
    Diese Gruppe benutzt den Rechner so wie Reisende ein Flugzeug für eine Spanienreise benutzen
    Sie wollen bequem und rasch am Ziel ankommen und sind nicht bereit, sich deswegen über mehr als den Anschnallgurt Gedanken zu machen. Sie sind weder an Ausführungen zu den Problemen des Flugzeugbetriebes noch an der internationalen Luftverkehrsordnung interessiert, und reagieren auf technische Störungen eher ungehalten. (Bei anderen Fluggesellschaften funktioniert das schließlich auch problemlos.)

  • Daneben gibt es Lehrer, welche den Rechner planmäßig innerhalb des Fachunterrichtes einsetzen und dabei spezielle Anwendungen und Demonstrationsprogramme einsetzen. Dazu gehören u.a. die Bereiche Rechnungswesen, Wirtschaft, Sprachen und spezielle Warenkunden.
    Diese Gruppe zeichnet sich i.d.R. durch hervorragende Anwendungskenntnisse und detaillierte Anwendungsanforderungen aus. Im Gegensatz zur ersten Gruppe, hält es hier zumindest der Reiseleiter für angemessen, die Details der erforderlichen Besonderheiten vor Reiseantritt mit dem Piloten abzustimmen.

  •  Informatiklehrer
    Im Gegensatz zu den beiden vorangegangen Gruppen, gehören zu dieser Gruppe ausschließlich begnadete Piloten, die sich auch in schwierigeren Lagen selbst helfen können und sich immer wieder darauf freuen die Maschinen anderer Gesellschaften bis an die Grenzen ihrer Leistungsfähigkeit zu testen, um sich am Reiseziel mit einem freundlichen "bis zu nächsten mal" zu verabschieden.

 

Schülerleute:

  • Schüler, welche den Rechner im Rahmen von Unterrichtsprojekten oder zur Unterrichtsvor- und -nachbereitung selbständig einsetzen und  keinem bestimmten DV-Fachlehrer zugeordnet werden können.

  • Berufsschüler, die momentan DV-intensive Ausbildungsabschnitte durchlaufen und bestimmte Unterrichtsräume regelmäßig im Lerngruppenverband nutzen.

  • Informatikschüler mit einer speziellen Umgebung, welche den besonderen Anforderungen des Informatikunterrichts Rechnung trägt.

 

Die Anforderungen der Benutzer, der Sicherheit des Systembetriebes, die datenschutzrechtlichen und pädagogischen Anforderungen sowie die Anforderungen der Anwendungssoftware an bestimmte Umgebungseinstellungen werden über folgende Mechanismen erfüllt:
  • Vergabe dedizierter Benutzer- und Gruppenrechte an Hardwareressourcen, Programme, Daten und Verzeichnissen.
  • Abgestufte GroupPolicies mit geeigneten Vererbungslinien für bestimmte OU's
  • Zuordnung Aufgabengerechter Profile für bestimmte Benutzergruppen
  • Softwarespezifische Detailabstimmungen über "start-up-scipts", Profile-Einträge und PIF-Intern

Alle Benutzer erhalten einen individuellen Bereich und Mail-Account, der von Anfang an über ein individuelles und unikales Passwort geschützt sind.
Aus Gründen einer einfacheren Administrierbarkeit hat der Systemadministrator auf alle Verzeichnisse vollen Zugriff.

Auf Lehrerbereichen hat nur der jeweilige Lehrer Zugriff. Alle übrigen Benutzer sind grundsätzlich vom Zugriff auf ein Lehrerverzeichnis ausgeschlossen. Jeder Lehrer kann allerdings selbst innerhalb seines Verzeichnisses beliebige Ausnahmen erlauben. Je nach Ausbildungsgang und "Umfang" der Rechnernutzung sind die Lehrer unterschiedlichen OU's zugeordnet.

Für Schülerbereiche gelten folgende Regelungen:
Jeder Schüler hat in seinem Heimatbereich einen privaten "Mail-Ordner" auf dessen Inhalt mit Ausnahme des Systemadministrators kein fremder Nutzer, auch nicht der Klassenlehrer oder sonst wer zugreifen kann. In diesem Ordner werden alle lokalen Postdateien des jeweiligen Benutzers geführt. 

  • Schüler, die in Klassenverbänden zusammengefasst sind
    werden jeweils zu einer gleichnamigen globalen Gruppe zusammengefasst. Auf die einzelnen Schülerbereiche kann, mit Ausnahme der Mail-Verzeichnisse, nur der unterrichtende Lehrer "ändernd" zugreifen. Fremde Lehrer oder Schüler können nicht auf fremde Gruppen zugreifen. Je nach Wahl des unterrichtenden Lehrers können die Schülerbereiche innerhalb der Gruppe für die Gruppenmitglieder lesbar oder auch "ohne Zugriff" eingerichtet werden. Zu jedem Klassenverband wird ein gemeinsames "Archiv-Verzeichnis" angelegt, auf welches die Gruppenmitglieder Leserechte haben. Hier kann der Lehrer ggf. Aufgaben, Beispieldaten etc. hinterlegen, welche von allen Gruppenmitgliedern in gleicher Weise gelesen werden können. 

  • Schüler der Gymnasialen Oberstufe, welche nach der Einführungsphase ihre Klassenverbände verlassen, werden in Jahrgangsgruppen (OU's) zusammengefasst. Die einzelnen Schülerbereiche sind i.d.R. keinem speziellen Lehrer mehr zugeordnet, d.h. Lehrer haben auf diesen Bereichen nur im Rahmen speziell eingerichteter Arbeitsgruppen Zugriff.

  • Neben der Zuordnung zu den jeweiligen Klassengruppen können Schüler zu beliebigen weiteren Arbeitsgruppen, wie z.B. Russisch oder Börsen-AG mit speziellen Rechten zusammengefasst werden. Im einfachsten Fall werden die Mitglieder solcher Gruppen in einer weiteren globalen Gruppe zusammengefasst und erhalten in den entsprechenden Gruppenverzeichnissen Sonderrechte. In speziellen Fällen erhält der jeweilige "Gruppenlehrer" auch Leserechte in den Verzeichnissen der beteiligten Schüler. 

 


©   28. April 2003   Hartmut Härtl

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