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Im Zentrum des bestehenden
Netzes mit ca. 60 Workstations standen zwei NT 4 Server, die allerdings
als Pentium II mit 166 MHz sowie mit 300 MHz den täglichen
Anforderungen immer weniger gewachsen waren.
Auf diesen beiden Servern
wurden in einer NT-Domäne die Benutzerbereiche von mehr als 50 Lehrern
und 1200 Schülern verwaltet.
Ziel der Umstellung war es,
neben den Benutzerdaten vor allem die gesamte Benutzerstruktur mit allen
Gruppen- und Einzelberechtigungen sowie Profilen so zu migrieren, dass
die Benutzer, abgesehen von einem besseren Netzwerkdurchsatz, keine
Veränderungen wahrnehmen müssen. Im Rahmen dieser Umstellung sollte
der schwächere der beiden Server gegen einen neuen Server mit
Dual-Pentium 600 mit einer 16GB Platte ausgetauscht werden. Das Board
des 300 MHz-Servers sollte zu einem späteren Zeitpunkt gegen ein
preiswertes Dual-Prozessor-Board ausgetauscht werden. (Die
ausgetauschten Teile werden alte Arbeitstationen des Internetcafés zu
neuem Leben erwecken.)
Probleme:
Unsere
Hauptprobleme bei der Umstellung waren,
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Eine
Migration der alten Rechner über ein bequemes "Update"
war nicht möglich, da die jeweiligen Systempartitionen mit 350 MB
dafür viel zu klein waren.
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Nach
dem Wechsel sollten alle Server wieder über ihre alten Namen im
Netzwerk sichtbar sein.
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Manuals
waren nicht vorhanden.
Durchführung:
Zunächst
haben wir uns im Internet über "Active Directory" schlau
gemacht. ("DNS" war für uns schon unter NT4.0 Standard.)
Die
Umstellungsstrategie sah nun wie folgt aus:
Der alte 166 MHz-Server (WIN1) sollte so lange, bis die gesamte
Umstellung nicht abgeschlossen war als "Rückfallserver"
dienen. Falls die Umstellung schief laufen würde, wäre es leicht
möglich gewesen, über diesen Server wieder in die "alten
Verhältnisse" verlustfrei zurückzukehren. Deshalb sollte dieser
Server zum Beginn der Umstellung abgeschaltet und physikalisch vom Netz
getrennt werden.
Die
Umstellung wurde schließlich in folgenden Schritten durchgeführt:
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Sicherung
aller Benutzerbereiche, und Anwendungen der alten Servers (WIN1 /
WIN2) auf DAT-Streamer.
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Der
Server WIN2 wird zum Domänencontroller heraufgestuft und der Server
WIN1 wird abgeschaltet.
("Rückfallserver" falls die ganze Umstellung schief geht)
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Das
DAT-Laufwerk wird von dem alten WIN1 in den neuen Server umgebaut.
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Der
neue Server wird nun zunächst unter NT 4.0 als neuer
"WIN1" (Sicherungsdomänencontroller) in der vorhandenen
NT4-Domäne angemeldet. (Systempartition mit 3 GB ist praktisch und
zukunftsträchtig.).
Nachdem die Partitionen für die Benutzerbereiche eingerichtet und
freigegeben wurden,
werden alle Benutzerbereiche und Anwendungen von den
Sicherungs-Bändern eingespielt.
(Nun ist im Prinzip alles so wie es vorher war. Lediglich der Server
WIN1 läuft auf einer neuen Hardware und die Größe der neuen
Systempartition erlaubt ein "Update" nach WIN2000.)
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Vor
der Migration werden beide Server mit dem mitgelieferten
Diagnose-Tool auf ihre WIN2000-tauglichkeit überprüft.
Probleme die wir hier aufgrund verschiedener Pressebereichte
erwartet hatten, waren unbegründet. (Auf dem alten Server erwies
sich lediglich eine uralte Grafikkarte als nicht
umstellungswürdig.)
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Der
Server WIN1, der als erster Server nach WIN2000 migriert werden
soll, muss nun zum primären Domänencontroller heraufgestuft
werden. Danach haben wir eine "Angst-Datensicherung" des
gesamten Serverzustandes (NT 4.0) durchgeführt.
( N u n w a r a l l e s f ü
r d i e U m s t e l l u n
g a u f WIN 2000 b e r e i
t .)
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Die
eigentliche Umstellung verlief danach völlig unkompliziert. Server
CD einlegen und ??????? wählen.
Mit Ausnahme der Eingabe der Seriennummer und Domäne geht nun alles
weitestgehend automatisch.
Bei DNS haben wir uns (aus Vorsicht) zunächst für die nicht in
ActiveDir integrierte Version entschieden, um ggf. die alten
Konfigurationsdateien aus der NT4-Konfiguration übernehmen zu
können. Die Konfiguration von DNS verlief vergleichbar der schon
aus NT 4 bekannten Bedienungsoberfläche ohne besondere Probleme.
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Vor
Umstellung des nächsten NT-Servers wurden Bevor der 2. Server
umgestellt werden konnte, werden alle Anwendungs- und Benutzerdaten
dieses Rechners über die Datensicherung des WIN2000-Servers
(Netzwerk) als "Datei-Images" auf dem Server WIN1
abgelegt.
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Der
Server alte Server WIN2 (noch unter NT4) wird nun aus dem Netzwerk
abgemeldet.
Nach dem Einbau einer größeren Platte wurde dieser Rechner völlig
neu unter WIN2000 installiert.
Danach kann dieser Server über den Aufruf des Systemprogramms
"DCPROMO" als weiterer Domänenkontroller an der
WIN2000-Domäne angemeldet werden.
Nach Einrichtung und Freigabe der entsprechenden Plattenpartitionen
können nun die Anwendungsdaten und Benutzerbereiche aus den
entsprechenden Sicherungsdateien auf dem Server WIN1 eingespielt
werden.
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Danach
waren auf dem beiden Servern die Netzwerkdrucker einzubinden. (Da
die Workstations nach wie vor unter NT 4.0 laufen, kann man sich
hier Arbeit sparen, wenn man dabei einen bewährten Druckertreiber
einbindet, der auch unter NT4 läuft.)
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Nach
einem abschließenden Test wurde die Domäne in den sog.
"native mode" konvertiert und es begann wieder das
übliche Alltagsgeschäft, mit der Administration von Benutzern und
Profilen.
Fazit:
Ohne Grundkenntnisse (Was ist
...? - Wozu benötigt man so was überhaupt?) von "Active
Directory" und "DNS" sollte man mit der Migration wohl
lieber noch etwas warten.
Das einzig wirkliche Problem
bei der Umstellung war die Tatsache, dass die Systempartitionen unserer
alten Server für eine "automatische" Umstellung zu klein
waren und deshalb einige zusätzliche Vorbereitungsschritte erforderlich
waren.
Die eigentliche Umstellung
selbst war ein "Klacks". Von den 5 Systemwechseln der letzten
20 Jahre, war dies der einfachste. Entgegen unserer vorsichtigen
Befürchtungen läuft das System auch auf unserem
"zusammengestoppelten Hardwarezoo" außerordentlich stabil und
beruhigend fehlertolerant.
Mit "Aktive
Directory" steht uns nun ein Konzept zur Verfügung, mit dem wir
flexibel, sicher, schnell und transparent auf die rasch wechselnden
Anforderungen unserer Schulwelt reagieren können. Auch sehr
traditionelle Systemverwalter werden dieses Feature wohl nach kurzer
Zeit nicht mehr missen wollen.
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