Das Holocaust-Reconciliation-Project
Zum Glück spricht Dr. Cahn aus New York ein deutliches und langsames Englisch. So können die Schülerinnen und Schüler seinem Vortrag in der Bibliothek problemlos folgen. Über die Internierung seines Vaters in Dachau. Über seine erste Reise nach Deutschland vor knapp 12 Jahren. Über seine Idee, Deutsche und Juden wieder vertrauter zu machen. Hierzu erklärt er auch die verschiedenen Richtungen im Judentum.
Aber Dr. Cahn möchte nicht nur erzählen, sondern auch mit den Schülerinnen und Schülern ins Gespräch kommen. Themen finden sich hierzu genügend wie die amerikanischen Präsidentschaftswahlen, der Israel-Palästina-Konflikt, Antiamerikanismus, die Bush-Politik, die Stadt New York, das Nationalgefühl der Deutschen nach der WM2006, Gefühle der Schülerinnen und Schüler zum Holocaust, etc. Die Sprache stellt hierbei keine Barriere dar und die Schülerinnen und Schüler nutzen die Chance einen jüdischen Amerikaner befragen zu können und ihre Ansichten zu äußern.
Das Holocaust-Reconciliation-Project ist ein besonderes Angebot, das Dr. Cahn den Berliner Schulen macht und eine zukunftsweisende Erinnerungsarbeit zwischen deutscher und jüdischer Kultur. Wir hoffen, dass wir seine Idee in naher Zukunft gemeinsam umsetzen können, einen Austausch mit jüdischen Schülern aus New York zu organisieren, die sich bei einem Berlin-Besuch mit Schülern des OSZ Handel 1 über ihre Vergangenheit austauschen können.
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