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Erfahrungsbericht Schneesportfahrt

Die Unterkunft

Die Unterkunft der ersten Skifahrt des OSZ Handel 1 war das Hotel Alpenkönig in Reith bei Seefeld in Tirol (Österreich). Die Zimmer in dem ehemaligen Fünf-Sterne-Hotel sind sehr geräumig und haben oftmals Zugang zur Terrasse oder einem Balkon. Zahlreiche Räumlichkeiten luden zum geselligen Beisammensein ein. Um die Freizeitgestaltung zu vervollständigen, gibt es ein breites Angebot im Hotel, welches einen Billard- und Tischtennistisch, einen Discoraum, eine Sporthalle und vieles mehr beinhaltet. Auch die Ski- und Snowboardausrüstung kann vor Ort ausgeliehen werden, was lästige Wege zu Sportgeschäften erspart. Das Hotel Alpenkönig ist eine schöne Unterkunft für Gruppenreisen.

Das Skigebiet

Wir verbrachten unsere Schneesportfahrt in dem Skigebiet Rosshütte in der Olympiaregion Seefeld. Anfänglich hatten wir bedenken, ob das Skigebiet groß genug ist, um abwechslungsreich Ski- bzw. Snowboardfahren zu können, doch diese Bedenken haben sich im Laufe der Sportwoche nicht bewahrheitet. Das Skigebiet ist ein wahrliches Paradies für Ski -und Snowboardanfänger mit atemberaubenden Aussichten. Doch auch die fortgeschrittenen Fahrer unter uns kamen auf ihre Kosten, da es zahlreiche rote Pisten und auch ein paar anspruchsvollere schwarze Pisten gab. Durch die vielen Gondeln und Lifte kam man relativ schnell jeden Berg hinauf und konnte die Abfahrt genießen. Zudem gab es zwei Gondeln, die einen auf die andere Seite des Berges brachten, auf der es weitere tolle Pisten zu entdecken gab. Wenn man den Tag von Anfang (9:00) bis zum Ende (16:15) genutzt hat, steht einem eine letzte, wundervoll lange Talabfahrt bevor und wenn man immer noch nicht genug vom Skifahren oder Snowboarden hat, kann man an drei Tagen nochmal von 18:00-21:30 Uhr wiederkommen und auf einer extra planierten und hell beleuchteten Piste drei weitere Stunden Ski- bzw. Snowboardfahren. Abseits der Pisten sorgen zahlreiche Hütten für wintersportliches Essen und Trinken. Falls die eigene Fahrkunst doch mal überschätzt wird, ist die Bergrettung innerhalb kürzester Zeit vor Ort, um dich schnell notversorgen zu können. Alles in allem war das Skigebiet optimal für unsere Schneesportfahrt geeignet.

Fotos von der Schneesportfahrt:

Die Skiausbildung

Von den Grundlagen des Skifahrens bis zum Erlernen der Techniken, die benötigt werden, um einen Hang gefahr- und problemlos und auch mit Spaß zu meistern, war es ein langer Weg. Manchmal stellten sich die Erfolge schnell ein,

manchmal dauerte es eine Weile und ganz selten blieben sie auch aus. Aber in jedem Fall wurden wir von unseren Lehrern und Freunden unterstützt. Sie haben zu jedem Zeitpunkt die nötige Geduld und das nötige Verständnis aufgebracht, das wir gebraucht haben, auch wenn es mal länger gedauert hat. Stürzte jemand, wurde auf ihn gewartet. Konnten bestimmte Techniken nicht direkt umgesetzt werden, gab es weitere, verständnisvolle Bewegungskorrekturen oder alternative, zielführende Übungen. Uns ist bewusst, dass dies für die Lehrer bestimmt anstrengend war. Aber es hat uns motiviert und geholfen, unsere Ängste zu überwinden. Niemand von uns stand unter Leistungsdruck, keiner wurde an den Anderen gemessen. So konnten wir in unserem individuellen Lerntempo ans Ziel kommen. Und jeder von uns hat bei sich selber diese Leistungssteigerung feststellen können.

Als Gruppe können wir behaupten, dass uns die Skifahrt absolut begeistert hat. Jeder von uns hatte ab einem bestimmten Punkt das Gefühl, seine Ski unter Kontrolle zu haben und fühlte sich somit sicher. Auch das Gefühl, seine erste Piste unbeschadet und sicher gemeistert zu haben, ist unbeschreiblich. Einige von uns sind über das "normale" Programm hinaus auch gerne noch weiter Ski gefahren, weil man einfach Spaß daran gefunden hat.

Die Snowboardausbildung

Die Snowboardausbildung der Schneesportfahrt des OSZ Handel 1 nach Seefeld war wie die Skiausbildung in zwei Gruppen mit unterschiedlichem Leistungsniveau unterteilt.

Der Anfängerkurs, geleitet von Frau Höppner, setzte sich schwerpunktmäßig mit der richtigen Grundhaltung beim einfachen Kurvenfahren mit Vorausdrehen auseinander. Abschließend wurde eine kleine Formationsfahrt eingeübt und geprüft. Der Großteil der Teilnehmer des Kurses startete ohne Vorkenntnisse und schaffte es zum Ende der Woche einfache Pisten mit der gelernten Kurventechnik zu befahren.

Die Schüler mit Vorkenntnissen wurden von Herrn Espenschied in der Gruppe für Fortgeschrittene an verschiedene weiterführende Techniken herangeführt. Zu Beginn wurden mehrere Freestyle-Elemente auf der Piste geübt, die im Verlauf des Kurses stetig weiter trainiert wurden. Im prüfungsrelevanten Teil des Kurses war das Kurvenfahren mit Beugen der Knie sowie eine umfangreiche Formationsfahrt erforderlich. Leichte, mittelschwere und schwere Pisten konnten von allen Teilnehmern variantenreich befahren werden.

Die Lehrer waren auf der Fahrt entspannt, stets gut gelaunt und hatten immer ein Lachen auf dem Gesicht. Auf der Piste brachten Sie natürlich das nötige Verständnis auf und die erforderliche Ausdauer mit, um uns alles bestmöglich und nach Kräften zu vermitteln. Dabei wurde immer auf Fragen der Schülerinnen und Schüler eingegangen. Da alle Lehrer sehr gut ausgebildet sind, bekommt man die einmalige Chance, einen quasi kostenlosen Ski- oder Snowboardunterricht zu erhalten. Sowohl die Anfänger als auch die Fortgeschritten kommen so voll auf ihre Kosten. Die Anfänger können innerhalb kürzester Zeit bereits Kurven fahren, ob mit dem Snowboard oder auf Ski. Die Fortgeschrittenen werden mit Freestyle-Elementen und kniffligeren Aufgaben auf Trapp gehalten.

Die Flutlichtfahrt

Die Flutlichtfahrt ist ein Event des Skigebiets Seefeld und gibt allen Schneesportbegeisterten die Möglichkeit, ihren Skitag zu verlängern. Ein Sessellift war geöffnet und bot die Möglichkeit, auf einer mit Flutlicht ausgestatteten blauen Piste sein Können unter Beweis zu stellen. Die Schneeverhältnisse waren super, die Piste war sehr leer, was das Event sehr lohnenswert machte. Eine gut präparierte Piste erhöhte den Spaßfaktor nochmal um einiges. Für gewöhnlich sind bei Nachtfahrten weniger "neue Schneesportbegeisterte" auf der Piste unterwegs, was die ganze Sache für Fortgeschrittene attraktiver macht. Natürlich steht es euch im Nachhinein frei, eines der zahlreichen Après-Ski-Angebote zu nutzen. Mit einer guten Apfelschorle wird der Skitag abgerundet.

Das Miteinander

Wir haben auf der Fahrt viel Zeit zusammen verbracht - sei es im Bus, auf der Piste oder aber auch im Hotel. Die meisten von uns kannten sich nicht. Aber die gemeinsamen Erfahrungen und Aufgaben als Team haben uns zusammen geschweißt. Wir behaupten, dass wir uns in den letzten Tagen wirklich ans Herz gewachsen sind. Außerdem ist es schön, als dualer Ausbildungsgang, der wenig Zeit in der Schule verbringt, die Gelegenheit zu haben, seine Parallelklassen näher kennenzulernen. Vielleicht werden einige dieser Kontakte auch über die Sportfahrt hinaus halten, wer weiß?

Wir können allen zukünftigen Schülerinnen und Schülern einfach nur empfehlen, an dieser Fahrt teilzunehmen! Nutzt die Chance!