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Fachoberschule (Abteilung 3)

Wirtschaftskompetenz und Allgemeinbildung

Das Fach Politikwissenschaft und Geschichte

Warum Politikwissenschaft und Geschichte?


Ist doch uninteressant und langweilig, das ist Sache der Politiker. So denken viele. Aber Politik betrifft uns alle, betrifft unser Leben, auch wenn wir uns dessen nicht immer bewusst sind. Wer von Politik nichts wissen will, der verliert den Durchblick und die Orientierung.

In Deutschland ist ungefähr die Hälfte der Menschen unzufrieden darüber, wie Demokratie im Lande funktioniert (Hans-Böckler-Stiftung). Die Bürgerinnen und Bürger ärgern sich über Parteien, über manche politische Entscheidungen und über unsinnige bürokratische Vorschriften.

Ziele


Demokratie braucht Kritik und damit den wissenden Bürger. Ziel des Faches ist es, neben der Wissensvermittlung, die Kritikfähigkeit der Schülerinnen und Schülern zu stärken, damit politische Entscheidungen nicht einfach hingenommen, sondern kritisch hinterfragt werden.

In Europa, wie auch in unserem Land, beobachten wir gravierende gesellschaftliche und ökonomische Veränderungen, politische Strukturen ändern sich. Dass dieser Wandel auf  demokratische Weise stattfindet, hängt entscheidend von der Bereitschaft der Menschen ab sich zu engagieren. Wie sagte schon Erich Kästner: "An allem Unfug, der passiert, sind nicht etwa nur die schuld, die ihn tun, sondern auch die, die ihn nicht verhindern."

Wenn Schülerinnen und Schüler in die Lage versetzt werden, das zu verstehen und Freude an der politischen Auseinandersetzung haben, dann hat das Fach eine wesentliche Aufgabe erfüllt.

Inhalte


Themenfelder sind die verfassungsrechtlichen Grundlagen der Bundesrepublik Deutschland (Grundrechte, Partizipationsmöglichkeiten, Diskriminierung von Minderheiten etc.) und ihre Geschichte. Diese sollen dann mit der Verfassungsrealität konfrontiert werden.

Ein weiterer Pflichtbereich ist der Prozess der Europäischen Einigung – seine Motive, Etappen und Institutionen.  Auch auf aktuelle Krisen und deren Bewältigung soll im Unterricht eingegangen werden.

Wahlweise werden wir uns mit internationalen Entwicklungen, Fragen der  Globalisierung und Konflikten nach dem Kalten-Krieg befassen. Dabei steht die Frage nach   friedlichen und die Menschenrechte achtenden Lösungsansätzen im Vordergrund.

Hinzu kommen die ökologischen und wirtschaftlichen Aspekte des Kampfes um Wasser, Rohstoffe und Energien, die  sich immer stärker in den Vordergrund der politischen Auseinandersetzungen drängen. Es geht also um Fragen, die Sie und ihre Zukunft direkt betreffen.