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Sozialkunde

Das Fach Sozialkunde wird in der Regel mit zwei Wochenstunden und über zwei bis drei Schuljahre an unserem Oberstufenzentrum unterrichtet. Es beschäftigt sich mit dem Zusammenleben der Menschen in der Gesellschaft.

 

Im ersten Schuljahr stehen Ausbildung, Arbeit und Beruf im Mittelpunkt des Unterrichtsgeschehens: Welche Rechte und Pflichten entstehen aus  dem Ausbildungsvertrag? Was ist ein Tarifvertrag? Welche Aufgaben haben Gewerkschaften und Arbeitgeberverbände? Kurz gesagt, es werden grundlegende Zusammenhänge von Politik und Wirtschaft behandelt.

 

Im zweiten Ausbildungsjahr wird u. a. ein größeres Projekt mit dem Arbeitstitel "Nachhaltiges Wirtschaften" durchgeführt. Hier geht es um das Zusammenspiel von ökonomischen und ökologischen Fragestellungen. Dabei soll auch der "Faktor Mensch" einbezogen werden: Die Wirtschaft soll schließlich dem Menschen dienen und nicht umgekehrt. Mit den vorhandenen Ressourcen soll sparsam und umweltgerecht umgegangen werden. Wirtschaften soll "zukunftsfähig" sein. Auch die Probleme der Globalisierung bzw. der Entwicklungsländer werden hier angesprochen.

 

Ein weiterer Schwerpunkt des Faches ist der Umgang mit den Medien. Hier wird z. B. die Berichterstattung in Presse, Funk und Fernsehen untersucht und hinterfragt. Aber auch das kritische Umgehen mit dem Internet steht auf dem Programm. So soll die nötige "Medienkompetenz" erlangt werden.

 

Einmal im Jahr finden "OSZ-Filmwochen" statt. Hier setzen sich viele unserer Schüler mit aktuellen gesellschaftskritischen Filmen auseinander.

 

Wenn wichtige Wahlen anstehen, findet eine Auseinandersetzung mit den Wahlprogrammen der Parteien statt. Weiter werden in diesem Zusammenhang auch Grundfragen unserer Demokratie und die Rolle ihrer Institutionen behandelt.

 

Vor den Wahlen finden regelmäßig Diskussionsveranstaltungen mit den Parteienvertretern in unserer Mensa statt, bei denen die Schüler ausgiebig Fragen stellen bzw. ihre Meinung äußern können.

 

Nicht zuletzt ist immer wieder die Auseinandersetzung mit unserer Vergangenheit ein wichtiges Thema: Wie konnte es zu der Katastrophe des Nationalsozialismus kommen? Wie können wir aus der Vergangenheit lernen? Hier werden, wenn möglich, auch noch lebende Zeitzeugen eingeladen, die mit den Schülern eindringlich ihre Erfahrungen diskutieren.

 

Weiter werden von den Sozialkundelehrern so unterschiedliche Fragen wie z. B. Alterssicherung, Familienpolitik oder auch das Zusammenleben von Menschen unterschiedlicher kultureller Herkunft besprochen.

 

Grundsätzlich soll im Unterrichtsgeschehen auch immer Zeit sein, um aktuelle Fragen zu behandeln und auf Probleme der Schüler einzugehen.

 

Moderne Unterrichtsmethoden wie Gruppenarbeit, Projektarbeit und die Präsentation der Arbeitsergebnisse mittels moderner Medien sind selbstverständlich.