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Kaufmännische Steuerung und Kontrolle

Im ersten Ausbildungsjahr werden die Grundlagen des kaufmännischen Rechnens vermittelt: Es werden der Dreisatz, die Prozentrechnung, das Durchschnittsrechnen, das Verteilungsrechnen und die Zinsrechnung für das Lösen von zumeist kaufmännischen Situationsaufgaben wiederholt.

 

Der Finanzbuchhaltung wird eine andere Bedeutung als in älteren Lehrplänen gegeben. So wird zwar noch die Erfassung von Geschäftsfällen vermittelt, im Vordergrund stehen jedoch die Analyse der ermittelten Werte und deren Interpretation für eine kontinuierliche unternehmerische Entscheidungsfindung. In den Unternehmen der Veranstaltungswirtschaft arbeiten spezialisierte Fachleute, die die Finanzbuchhaltung übernehmen, daher soll dies nicht mehr ein Schwergewicht der Ausbildung sein.

 

Im zweiten Ausbildungsjahr erfolgt die Vermittlung von Grundlagen für Investitions- und Finanzierungsentscheidungen in einem Unternehmen. Diese sind zum einen auf das Unternehmen an sich ausgerichtet. Zum anderen geht es auch um die Finanzierungsmöglichkeiten im Rahmen der Durchführung von Veranstaltungen für die Auftraggeber.

 

Im dritten Ausbildungsjahr wird die Kosten- und Leistungsrechnung thematisiert. Dabei werden Sie ausgehend von der Erfolgsrechnung des Unternehmens nun Kontroll- und Steuerungsmöglichkeiten kennen lernen, um die betrieblichen Vorgänge zu beeinflussen. Wer Dienstleistungen verkauft, der muss auch einen Preis dafür festlegen. Dazu gibt es mehrere Möglichkeiten. Die einzelnen Kalkulationsverfahren werden Ihnen hierzu in aller Ausführlichkeit dargestellt. Zum Beispiel könnten Sie sich Fragen, bis zu welchem Preis die eigene Dienstleistung günstiger angeboten werden kann, als die Ihres Mitbewerbers?

 

Auch wer meint, mit Zahlen nicht umgehen zu können, der kann es bei uns in der kaufmännischen Ausbildung lernen. Geben Sie uns die Chance, Ihnen das zu zeigen!