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Altes Museum - Exkursion: Ein Erfahrungsbericht

Erfahrungsbericht Antikensammlung

Im Zuge einer Exkursion haben wir, die Schüler*innen der 13. Jahrgangsstufe, am 1. Dezember 2017 das alte Museum besucht. Dort erwartete uns eine von Archäologen geleitete Führung zum Thema „Alltag im antiken Griechenland“. Damit wurde optimal der momentan behandelte Unterrichtsstoff ergänzt, der sich ebenso mit der Gesellschaft des antiken Griechenlands beschäftigte. Der Beginn der Exkursion war so geplant, dass wir, trotz der erheblichen Verspätung einiger, pünktlich starten konnten.

Inhaltlich begann die Führung mit den Einflüssen der griechischen Kultur, die insbesondere aus dem Orient stammten. Dies wurde anhand antiker Kunstgegenstände erklärt bzw. interaktiv durch die Gruppe erschlossen. Diese Interaktivität war kennzeichnend für die Führung und wurde zum einen durch die Größe der einzelnen Gruppen (ca. 14 Personen) sowie zum anderen durch die aufgeschlossene Museumsführer ermöglicht. Zudem wurde dies dadurch begünstigt, dass die Führung, dem Anschein nach, im Vorfeld inhaltlich mit den begleitenden Fachlehrern abgestimmt wurde. Im Anschluss sahen wir uns einige Skulpturen an, die Rückschlüsse auf die antike Gesellschaftsstruktur zuließen. Im weiteren Verlauf standen vor allem griechische Sagen im Mittelpunkt, da diese in Form von Trinkschalen und anderen Artefakten überliefert wurden und wir an dieser Thematik besonderes Interesse zeigten. Auch die sogenannte „Berliner Göttin“ betrachteten wir und sprachen in diesem Zusammenhang über antike Bräuche und begannen die Rolle der Frau zu thematisieren. Diese war zwar politisch und wirtschaftlich vom Mann abhängig, hatte aber eine für die Gesellschaft unerlässliche Position inne. Abschließend beleuchteten wir die Kontroverse, die sich bei der Skulptur eines um seinen Herren trauernden Sklaven auftat.

Nach der Führung gingen unsere Geschichtslehrer Frau Dahlke und Herr Espenschied noch einmal auf einige aufgekommene Fragen ein und ergänzte den Rundgang inhaltlich. In der übrigen Zeit konnten wir die Ausstellung frei besichtigen und bekamen in Gruppen von drei bis vier Personen weiterführende Aufgabenstellungen. Insgesamt würde ich von einer sehr gelungenen Exkursion sprechen, die uns als Schüler*innen half, das antike Griechenland besser zu verstehen und die Thematik anschaulich darstellte.

18.12.2017 - Text und Foto: Eric Espenschied (Abt. 2)