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Geschichte des Neubaus

Im 2. Weltkrieg wurde die Kaserne zum Teil zerstört und sollte abgerissen werden, wogegen sich die Denkmalpfleger und auch Vertreter des Bezirks Kreuzberg aussprachen.

 

1976 wurde ein Wettbewerb ausgerufen. Es sollte ein Gebäude für ein berufs-bezogenes Oberstufenzentrum entworfen werden, unter dem Thema "Rationalisierung und Standardisierung". Ivan Krusnik und Oskar Reith erkannten zum Glück den Wert der Kaserne, obwohl diese vollkommen verwahrlost und verkommen war.

 

Sie bekamen den Zuschlag von der ausschreibenden Stelle, die vorher keine Gedanken an die Miteinbildung der Kaserne in des Bauvorhaben verschwenden.

 

Altbau sind die Schulverwaltung, Lehrerräume, Maschinenschreiben untergebracht. Dies konnte ohne wesentliche Umbaumaßnahmen realisiert werden, nur dadurch konnte die ehemalige Kaserne für den Schulbetrieb genutzt werden.

Das Projekt von den beiden Architekten wurde nun ausgeführt (1977-1979). Dabei stand nicht die Anpassung von neuem und Altem im Vordergrund, sondern die geschickte Verbindung. Der Übergang vom Altbau zum Neubau ist trotzdem noch erkennbar und ist deutlich gelungen. 

 

Der Neubau wurde parallel zum Altbau gestellt und mit vier Brückenbauten verbunden. Eigentlich shar das Modell die Verspiegelung des Neubaus vor. Dies wurde aber aus kostentechnischen Gründen geändert. Andere nicht realisierte Elemente des Gebäudes stellten bepflanzte Dachterrassen dar. Die Mittelachse im Erdgeschoß wurde ausgebaut, als größte Verbindung zwischen Alt- und Neubau und es entstand die Eingangshalle und die Mensa. Der zerstörte westliche Eckturm wurde wieder aufgebaut, spiegelbildlich zum noch erhaltenen. Der Haupteingang ist in der Wrangelstraße, vom diesem kommt man auch schnell in den Neubau.

 

Im Neubau wurden Raumprogramme, die im Wettbewerb vorgeschrieben waren, umgesetzt. Demzumfolge befinden sich im Erdgeschoß des Neubaus Naturwissenschaften, Mensa, Cafeteria, Küche, sowie Bereiche für Kunst und Musik. Im 1. Obergeschoß befindet sich die Bibliothek und Räume für Warenkunde und im 2. und 3. Obergeschoß Räume für den allgemeinen Unterricht und der dezentralen Freizeitnutzung.

 

Durch die jährlich steigende Schülerzahl (von ehemals 2000 bis heute 6000 Schüler) werden diese Räume heute auch für den Regelunterricht benutzt. Das bedeutet also eine Beschneidung des Angebots im Freizeitbereich.

 

Im Altbau sind die Schulverwaltung, Lehrräume, Maschinenschreiben, Betriebsorganisation und Informationsverarbeitung untergebracht. Dies konnte ohne wesentliche Umbaumaßnahmen realisiert werden, nur dadurch konnte die ehemalige Kaserne für den Schulbetrieb genutzt werden.

Schulgrundstück

51660 m² Grundstück ( einschließlich Sportplatz) 15331 m² Räumfläche (ohne Container) 2 Sporthallen a 21 x 42 m

15.10.2007  Johann Penon